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h_da wird zum Treffpunkt der deutschen Spielwissenschaft

Fachbereich Media Forschung

In Darmstadt vernetzten sich Forschende, Lehrende und Praxisakteure, um die Zukunft der Games-Forschung in Deutschland gemeinsam zu gestalten.

Am 12. Juni 2026 fand an der Hochschule Darmstadt der erste Fachkongress der Deutschen Gesellschaft für Spielwissenschaft e. V. (DGSW) statt.

Rund 70 Teilnehmende aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verlagen und Spielestudios kamen zur Jahreskonferenz der noch jungen Fachgesellschaft zusammen, um über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Spielwissenschaft in Deutschland zu diskutieren. Die Tagung verband erstmals in dieser Breite die Disziplinen Spielwissenschaft, Game Technology, Gamification und digitale Spieleentwicklung.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen Fragen dazu, wie Spiele wissenschaftlich erforscht, gestaltet, vermittelt und gesellschaftlich wirksam eingesetzt werden können. Diskutiert wurden unter anderem aktuelle Forschungsansätze, die Gestaltung von Studiengängen und Curricula im Bereich Game Education, die Ausstattung von Gamelabs sowie Perspektiven der Forschungsförderung. Weitere Themen waren der Einsatz von Games in Bildung und Gesellschaft, Serious Games sowie der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Lehre und Spieleentwicklung.

„Die Konferenz hat eindrucksvoll gezeigt, dass Spielwissenschaft in Deutschland längst ein vielfältiges, relevantes und wachsendes Feld ist“, sagt Prof. Stephan Jacob, Ausrichter der Konferenz an der Hochschule Darmstadt. „Unser Ziel war es, Forschende, Lehrende und Praktiker zusammenzubringen, die sich mit Spielen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Genau das ist gelungen: Es sind neue Kontakte entstanden, zentrale Herausforderungen wurden sichtbar und es wurde deutlich, wie groß das Potenzial dieses Feldes ist.“

Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf der Vernetzung und dem Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Fachvorträgen und Diskussionsformaten bot die Konferenz Raum für kurze Projektvorstellungen, informelle Gespräche und die gemeinsame Entwicklung zukünftiger Perspektiven.

Auch für die kommenden Jahre plant die DGSW, an diese Dynamik anzuknüpfen. Neben weiteren Austausch- und Vernetzungsformaten sind auch stärker wissenschaftlich ausgerichtete Konferenzen mit Publikationsmöglichkeiten vorgesehen. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen für die Spielwissenschaft in Deutschland zu etablieren – etwa durch regelmäßige Fachveranstaltungen, wissenschaftliche Publikationen, gemeinsame Standards und eine stärkere Einbindung in nationale und internationale Forschungsnetzwerke.

Die DGSW und die Hochschule Darmstadt ziehen ein positives Fazit der ersten Fachkonferenz. Diese habe gezeigt, dass sich in Deutschland eine engagierte, interdisziplinäre und wachsende Community etabliert hat. Im Rahmen der Veranstaltung ist die Initiierung weiterer Initiativen, Kooperationen und Formate vorgesehen, mit dem Ziel, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Spielen nachhaltig zu fördern. 

Kontakt

Porträt von Stephan Jacob

Stephan Jacob

Studiengangsleiter(in)

Professor für Creative Technology Studiengangsleitung Animation & Game 1. Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für Spielwissenschaft CFO World...


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