Onlinejournalismus? Muss man das überhaupt studieren? Ja, unbedingt! Student:innen und Lehrende erzählen, warum.
Persönliche Entwicklung
01
Träume können wahr werden
„Mein Traum war es schon lange, Moderatorin zu werden. Viele Menschen haben mir immer gesagt, ich könne das nicht erreichen – es sei so weit weg. Durch diesen Studiengang habe ich gelernt, dass Träume zur Realität werden können, wenn man es versucht.“
— Joelle Kurz, 4.Semester
02
Eine Inspiration sein
„Die Medien haben die Macht zu bestimmen, worüber die Menschen nachdenken. Das sollte so offen und transparent wie möglich geschehen. Wir haben das Potenzial aufzuklären und den Blick auf wichtige Themen zu lenken, vielleicht sogar Dinge aufzudecken.“
— Marina Mühlemann, 2.Semester
03
Wissen für andere zugänglich machen
„Als Kind war ich ein Riesenfan von „Wissen macht Ah!“ (…heute immer noch). Als Kind hat mich das Wissen der Moderator:innen immer begeistert. Ich fand toll, wie komplexe Themen für mich als Kind aufbereitet wurden, und habe oft davon geträumt, auch mal im Studio zu stehen und ein Experiment unter dem Tisch hervorzuzaubern. Mit meinem Beruf möchte ich Geschichten und Themen für andere Menschen zugänglich machen und in anderen Wissensdurst wecken.“
— Lucy Medert, 6.Semester
04
Ungehörtem eine Stimme geben
„Ich habe das Studium ausgewählt, weil ich immer gerne Geschichten mit tiefer Bedeutung lese. Onlinejournalismus gibt mir die Möglichkeit dafür. Außerdem will ich die Geschichten schreiben, die von vielen nicht gehört werden, und ihnen eine Stimme geben.“
— Fatma Betül Celik-Demirci, 6.Semester
05
Menschen etwas mitgeben
„Ich will Menschen etwas mitgeben. Egal ob Unterhaltung oder Information, am Ende sollen die Menschen mit dem Gefühl rausgehen, etwas Neues gelernt oder ein tolles Erlebnis gehabt zu haben.“
— Paula Engelhardt, 6. Semester
Verantwortung & Zukunft
06
Den Medienwandel mitgestalten
„Onlinejournalismus zu studieren lohnt sich, weil hier nicht nur über Medienwandel gesprochen wird, sondern er aktiv gestaltet werden kann. Der Studiengang verbindet journalistisches Erzählen mit digitalen Technologien, Daten und neuen Öffentlichkeiten – genau dort, wo sich die Zukunft von Kommunikation entscheidet. Wer verstehen will, wie Inhalte heute sichtbar, wirksam und relevant werden, findet hier das passende Experimentierfeld. Und ganz nebenbei eröffnet OJ-Wege weit über den klassischen Journalismus hinaus und ermöglicht Studierenden und Absolvent:innen, aktiv diese Felder zu gestalten.“
— Prof. Dr. Stefan Schmunk, Dekan
07
Vorbereitung auf gesellschaftliche Entwicklungen
„Ein OJ-Studium lohnt sich, weil man dort lernt, selbst viel zu schreiben, in vielen Textwerkstätten, auch in Schreibwerkstätten draußen, und generell in vielen Kursen. Man reflektiert kritisch und wird auf essenzielle gesellschaftliche Dimensionen wie Demokratie, KI und Klimawandel ethisch vorbereitet.“
08
Technikkritik und Umgang mit KI
„Studierende lernen Technikkritik und somit auch den KI-Hype technisch zu begleiten.“
— Prof. Dr. Torsten Schäfer
09
Demokratie
„Die große Stärke des Studiengangs ist seine praxisorientierte Ausrichtung.Studierende werden befähigt, journalistische Beiträge mediengattungsübergreifend zu konzipieren, zu produzieren und zu evaluieren. Außerdem lernen sie, Medieninhalte systematisch zu analysieren. Wer Onlinejournalismus studiert, wird für einen Beruf vorbereitet, der existenziell für das demokratische Gemeinwesen ist.“
— Prof. Dr. Korbinian Klinghardt
Ausprobieren & Praxis
10
Sich journalistisch ausprobieren
„Studium Onlinejournalismus lohnt sich vor allem für Menschen, die sich journalistisch ausprobieren möchten, da man viele unterschiedliche Formen des Journalismus kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln kann.“
11
Freiraum zur eigenen Gestaltung
„Außerdem bietet das Studium viel Freiraum zur eigenen Gestaltung. Wer später im Berufsfeld Medien arbeiten möchte, erhält hier einen guten Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche und kann früh eigene Schwerpunkte setzen.“
— Lisa Rupprecht, 6. Semester
12
Die Medienbranche kennenlernen
„Ich wollte mit dem Studium einen möglichst weiten Überblick über die Medienbranche bekommen. Da wir viel praktisch arbeiten und viele Dozent:innen aus der echten Arbeitswelt haben, fühle ich mich, als hätte ich diesen Überblick wirklich bekommen.“
— Nele EIchhorn, 6.Semester
Gemeinschaft
13
Gemeinschaft und Vernetzung bringt Mut
„Die viele Vernetzung, der Praxisbezug und die anderen Studis, die im selben Boot sitzen, erleichtern den Einstieg in die Branche und fördern den Mut, neue Dinge durch Praktika oder Nebenjobs auszuprobieren.“
14
Familiärer Umgang
„Der Studiengang ist nicht sonderlich groß. In unserem Jahrgang starteten rund 40 Studis. Nach einigen Semestern kennt man alle. Dadurch entsteht ein vertrautes Umfeld, wodurch sich potentiell auch zurückhaltendere Personen entfalten können. Zudem ist der Umgang der Profs mit den Studis durch die kleine Größe eher freundschaftlich, was zusätzlich hilft.“
15
Neue Menschen
„Ich konnte im OJ-Studium einen komplett neuen Freundeskreis aufbauen, was toll ist, um sich gegenseitig in der Medienwelt zu unterstützen. Aber es sind auch einfach Menschen, die ich nicht mehr missen möchte und mit denen ich in meiner Freizeit sehr viel Spaß habe.“
— Simeon Mai, 6. Semester
16
Neues Umfeld
„Anfangs konnte ich das noch nicht wissen, aber Onlinejournalismus zieht eine Art von Menschen an, die ich sehr angenehm finde. Von Professor:innen bis zu Kommiliton:innen sind alle offen für Gespräche.“
— Lara Königer, 6. Semester
Ausblick
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Digitales Storytelling lernen
„Onlinejournalismus zu studieren lohnt sich, weil hier eine praxisnahe und zugleich wissenschaftlich fundierte Ausbildung mit den kreativen Möglichkeiten des digitalen Storytellings zusammenkommt. Da unsere Studierenden lernen, journalistische Inhalte für unterschiedliche Kanäle und Plattformen zu entwickeln und zu erzählen, genießt der Studiengang bundesweit einen sehr guten Ruf – im Journalismus und darüber hinaus.“
— Prof. Dr. Florian Meißner
18
Fuß fassen im Journalismus
„Ich dachte immer, der Weg in den Journalismus ist super schwierig, also traditionell, per Volontariat. Da war das Studium eine gute Alternative, vor allem durch das Vorpraktikum und das Praxissemester hilft die Struktur des Studiums gut, in der Journalismus-Welt Fuß zu fassen.“
— Sarah Wagner-Borst, 6. Semester
Text: Lucy Medert